Jan-Erik Lundström

Jan-Erik Lundström ist Kurator der zentralen Ausstellung für das Berlin Photography Festival 2005 im Martin-Gropius-Bau.
Seit 1998 ist Jan-Erik Lundström Direktor des BildMuseet im schwedischen Umeå, dem Museum für zeitgenössische Kunst und visuelle Kultur. Das an die Universität angegliederte Museum zeigt in mehrmals jährlich wechselnden Ausstellungen schwedische und internationale Kunst mit einem Fokus auf Fotojournalismus, Design und Architektur.
Jan-Erik Lundström arbeitet auch als freier Kurator und Kritiker und organisiert Kulturprojekte. Zu den letzten von ihm kuratierten Ausstellungen zählen Politics of Place, Killing Me Softly (Tirana Biennial, 2001), Projects for a Revolution (Mois de la Photo, Montreal, 2001), Contemporary African Art (Museum of World Cultures, Göteborg, 2004), Same, Same, but Different (BildMuseet Umeå, 2004) und Double Vision (Prague Biennale, 2005).
Jan-Erik Lundström ist Co-Autor zahlreicher aktueller Ausstellungskataloge, sowie Autor vieler Bücher, darunter Nordic Landscapes (1989), The Culture of Terrorism (1990), Thoughts on Photography (1993) und Irving Penn: photographs (1995).
Daneben ist Jan-Erik Lundström Berater für zeitgenössische afrikanische Kunst für das Museum of World Cultures in Göteborg. Lundström ist Redner und Mitwirkender bei internationalen Symposien und Autor für kulturelle Magazine wie Glänta, European Photography, Paletten, tema celeste. Er war Jurymitglied zahlreicher internationaler Biennalen und Preisvergaben, darunter des Photography Award (Genf, 1995), der Mondriaan Foundation (Rotterdam, 1999) und der Buenos Aires Biennal (2002).